SONSTIGE/ ERNÄHRUNG/ LEBENSMITTELUNVERTRÄGLICHKEIT

 

 

Bin ich mit meiner Lernschwierigkeit/ meinem Schulproblem hier richtig?

- „Ich habe das Kind in der Schule noch nie etwas essen gesehen…“

- „Hast du schon wieder dein Trinken vergessen?“

- „Wir versuchen eine gesunde Schule zu sein und tolerieren deshalb keinen Zucker am Vormittag – weder in Getränken noch in Speisen.“

- „Ihr ist regelmäßig schlecht.“

- „Er ist wieder total aufgedreht. Ich frage mich, woher das kommt.“

Tipps der Lernnavigatoren

Weitere Informationen zum Thema:

Wir möchten an dieser Stelle und gleich zu Beginn unserer Ausführungen zum Themenbereich Ernährung/ Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf unsere diesbezüglich laienhaften Kenntnisse bzw. Kompetenzen verweisen.

Wir können und wollen an dieser Stelle keine medizinischen Empfehlungen aussprechen, wir werden Streitigkeiten zwischen Schulmedizin und alternativen Ansätzen nicht berühren und wir werden –vor allem- für Ihr Kind keinerlei Diagnose- oder gar Heilungsansätze bieten.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen gehören unser Erachtens in die Hände von medizinischen Spezialisten, die professionell diagnostizieren, beraten, begleiten.

 

Der einzige Grund, weshalb wir „Ernährung/ Nahrungsmittelunverträglichkeit“ in unsere Sammlung an Schul-/ Lernproblemen aufgenommen haben, ist die Tatsache, dass wir neben wahrscheinlich zahlreichen unerkannten Auswirkungen, welche Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit sich bringen, im schulischen Alltag in aller Regelmäßigkeit offensichtlichen Situationen im Bereich der Ernährung eines Kindes begegnen, die auch hier angesprochen werden MÜSSEN.

Wir empfehlen uns und ihnen gleichermaßen die nachfolgenden Beispiele wertungsfrei zu lesen (auch wenn dies zugegebenermaßen stellenweise schwierig wird) und stets mit ihren eigenen Vorstellungen und Handlungen abzugleichen:

 

- Ein Kind sollte im Verlauf des Schul(vormit)tages –und nicht nur rund um den Sportunterricht- regelmäßig trinken (dürfen). Gesundheitsfördernde Empfehlungen für eine Mindestmenge an Flüssigkeiten pro Tag gelten für Kinder genauso wie für Erwachsene.

- Ein Kind sollte im Verlauf des Schul(vormit)tages und/ oder schon vor Schulbeginn zuhause ein Frühstück zu sich genommen haben.

Wahrscheinlich kenn wir alle das ‚Leistungsloch’, in das wir fallen, oder gar Symptome des Unwohlseins, wenn wir unsere Ernährung an einem voll gepackten Tag vernachlässigen.

- Egal, ob es von der Schule gefordert wird oder nicht: Das schulische Frühstück sollte mehrheitlich gesund, leicht und bekömmlich sein.

Zu viel Zucker, zu viel Fett schaden unserem Körper, unserer Gesundheit und dürften zudem eng mit unserer physischen und psychischen Leistungsfähigkeit korrespondieren.

Kurz: Wer viel davon isst, dürfte nur eingeschränkt körperlich und geistig fit sein.

Pizza, Döner, Hamburger, Chips, Schokolade in großen Mengen, abgepackte Schoko-Hörnchen oder rohe Tütensuppen beispielshalber stufen wir als ungesunde Frühstücke ein.

- Wir kennen zahlreiche Berichte über vermeintliche Zusammenhänge zwischen Schul- und Lernproblemen und der Ernährung eines Kindes – von eher pauschalen Behauptungen wie „zu viel Zucker kann ADHS und Hyperaktivität auslösen“ oder „Diät lindert ADHS“ bis hin zu ausdifferenzierten Ansätzen an einer großen Stichprobe an Proband*innen.

Wir empfehlen (etwaig) Betroffenen und Leser*innen, die Vergleichbares bei ihrem Kind vermuten, neben der ärztlichen Konsultation eine entsprechende Lektüre, um sich dem Gegenstand zu nähern.

- Es gibt Allergene, die beim/ nach ihrem Verzehr bei der/ dem Betroffenen körperliche Reaktionen auslösen. Oftmals ist dies klar und deutlich ersichtlich, manchmal fällt die Verbindung zwischen dem auslösenden Nahrungsmittel bzw. einem bestimmten Stoff und einer Reaktion darauf nur sehr schwer.

Hier sind medizinische Ansätze dringend erforderlich.

- Ferner sind Pseudoallergien im Bereich der Ernährung/ Nahrungsmittelunverträglichkeit erwähnenswert. Die Pseudoallergie (synonym pseudoallergische Reaktion) bezeichnet eine Unverträglichkeitsreaktion, die in ihrer klinischen Symptomatik sehr stark einer klassischen allergischen Reaktion ähnelt, allerdings ohne dass eine immunologische Reaktion nachweisbar wäre (vgl. 1).

Auch in diesem Fall empfehlen wir nachdrücklich professionelle Beratungen.

 

 

Einigen wir uns doch auf Folgendes – den vielleicht kleinsten gemeinsamen Nenner:

 

- Menschen, Kinder und Erwachsene gleichermaßen, die körperlich beeinträchtigt sind, vermögen ihr tatsächliches Potential in aller Regel nicht komplett auszuschöpfen.

- Menschen, die unter einer falschen, einer schlechten, einer unzureichenden Ernährung und/ oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, dürften sich mittels Umstellungen nicht nur körperlich, sondern in aller Regel auch kognitiv optimieren können.

- Eine ausgeglichene, leichte, bekömmliche und gesunde Ernährung jenseits von Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann uns unterstützen das Beste aus uns herauszuholen.

 

Anregungen und Tipps finden Sie zu diesem Thema auf unserer Seite nicht.

Im Verdachtsfall empfehlen wir einen Besuch bei medizinischen Expert*innen und ferner die skeptische Lektüre von jeweilig entsprechender Literatur (im Internet).

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Quellennachweis: 

(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Pseudoallergie

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