DATEN UND ZUFALL

Das so alte, hinsichtlich des Einsatzes im Grundschulunterricht indes vergleichsweise junge und zunehmend aufgewertete Inhaltsfeld beschreibt

- "das Erheben und Darstellen von Daten in Bezug auf konkrete Fragestellungen sowie

- das Vergleichen, Beurteilen und Bewerten von Wahrscheinlichkeiten einfacher Ereignisse in Zufallsexperimenten" (1).

 

Näher ausgeführt bedeutet dies (vgl. 1):

 

- Auf der Grundlage von Beobachtungen, Untersuchungen und Experimenten (z.B. Wie viele Kinder in der Klasse haben ein Haustier?, Wie oft würfele ich bei 100 Würfen eine 6? etc.) werden Daten gesammelt und strukturiert.

- Die erfassten Daten können in Tabellen, Schaubildern und Diagrammen erfasst bzw. übertragen und weiterverarbeitet werden. Dies erhöht gleichermaßen ihre Übersichtlichkeit wie ihren Informationsgehalt.

- Durch einfache Zufallsexperimente (Ich werfe die Münze 100 mal… - kommt öfter Kopf oder Zahl?) und deren Beurteilung erhalten die Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeit (wahrscheinlich, unmöglich, sicher) einen mathematischen Gehalt und bewerten Gewinnchancen.

 

 

Das Finden von Lebensweltbezügen (Darstellung der Lesetestleistungen von Schüler*innen in Form eines Säulendiagramms, Notenspiegel, Gewinnchancen bei Schnick-Schnack-Schnuck, Warum man bei zu fällenden Entscheidungen oft eine Münze wirft, Lotto-Spiel der Eltern etc.) macht vielen Schüler*innen große Freude.

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Quellennachweis:

(1) https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kc_mathematik_prst_2011.pdf

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