ZÄHLEN & RECHNEN/ ZAHLEN & OPERATIONEN/

SCHRIFTLICHES RECHNEN

Im dritten und vierten Schuljahr der Grundschulzeit werden die schriftlichen Rechenverfahren behandelt – die schriftliche Addition (das Plusrechnen) und die schriftliche Subtraktion (das Minusrechnen) in der Regel während des 3. Schuljahres, die schriftliche Multiplikation (das Malrechnen) und die schriftliche Division (das Geteiltrechnen) normalerweise während des 4. Schuljahres.

 

Im Vergleich zu den halbschriftlichen Rechenverfahren empfinden die meisten Schüler*innen und deren Eltern die schriftlichen Rechenverfahren erst einmal als reinste Erleichterung.

Die Grundzüge, die Grundregeln aller vier Rechenverfahren sind mehrheitlich rasch erlernt/ beigebracht, die Schüler*innen werden mit zügigen und –eine gewisse Routine vorausgesetzt- überwiegend richtigen Ergebnissen belohnt.

 

Auf den Rechenwegen der einzelnen Grundrechenarten werden zunächst lediglich sicheres Kopfrechnen im Zahlenraum bis 20 (oder knapp darüber hinaus) oder/ und die Beherrschung des Einmaleins samt aller Umkehraufgaben (6 · 4 = 24, Umkehraufgabe 24 : 6 = 4) vorausgesetzt.

In Verbindung mit üblicherweise schnell gesicherten Routinen, wo ich was hinzuschreiben habe, wo ich zuerst und in welche Richtung ich zu rechnen habe und maximal noch einem Überschlag/ einer Probe sind die Anforderungen der Lehrer*innen bis auf einige Ausnahmen gut erfüllbar.

 

 

Viele Schüler*innen stoßen aber in der Gesamtheit aller oder auch bei einzelnen schriftlichen Rechenverfahren an ihre Grenzen.

Zwar reicht es oftmals schon aus Handlungsschritte zu wiederholen, einzuschleifen, zu automatisieren – in manchen Fällen aber auch nicht.

Und steigern sich dann –abhängig von Lehrperson und Lehrwerk- die Anforderungen im Rahmen des schriftlichen Rechnens von nahezu immer gleichem Blöckchenrechnen hin zu variantenreichen, herausfordernden Aufgaben abseits des üblichen Schemas (z.B. Tintenklecksaufgaben), so stellen auch die zunächst harmlos anmutenden schriftlichen Rechenverfahren für sehr viel mehr Kinder gewisse, natürlich individuell unterschiedliche Herausforderungen dar.

Neben allgemeinen Tipps wie

 

- stellengerechtes Untereinanderschreiben und –rechnen (Einer unter Einer, Zehner unter Zehner, Hunderter unter Hunderter etc.) beim schriftlichen Plus-, Minus- und Malrechnen

- der effizienten Ausnutzung von Rechenvorteilen (z.B. Ausrechnen von Tauschaufgaben bei der schriftlichen Multiplikation)

- dem Beginn der Rechnungen am immer gleichen Anfangspunkt

- dem Einhalten der Rechenrichtung

- dem Notieren der Überträge (der kleinen Einser, Zweier etc.)

- dem korrekten Umgang mit der Ziffer 0

- der Kontrolle der Ergebnisse: Überschlag, Tauschaufgabe, Umkehraufgabe etc.

 

und –vor allem-

 

DEM STÄNDIGEN WIEDERHOLEN DES KLEINEN 1+1, 1-1, 1·1 und 1:1

haben wir oben angeführte Tipps und Anregungen für Sie bereit gestellt.

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